Ende Januar 2025 wird Visit Limburg einen Antrag auf eine Umweltgenehmigung stellen, um „Radfahren unter der Erde“ in Riemst zu realisieren.
„Radfahren unter der Erde“ wird ein 358 Meter langes unterirdisches Fahrraderlebnis durch ein unterirdisches Kalksteinabbaugebiet sein: „Mathus-Grube“. Dies ist eine Grube, die an den Uferweg entlang des Albertkanals anschließt, zwischen den Brücken in Vroenhoven (Radkreuzung 557) und Kanne (Radkreuzung 402).
Die Gemeinde Riemst hat von Toerisme Limburg einen Antrag auf eine Umweltgenehmigung für den Bau des Fahrraderlebnisses erhalten. Ab Samstag, dem 8. März, kann das Dossier über das Umweltportal eingesehen werden. Ab diesem Zeitpunkt läuft auch die öffentliche Auslegung bis Sonntag, den 6. April.
Falls die Genehmigung erteilt wird, könnten die Arbeiten theoretisch noch 2025 beginnen.
Besondere Böden in Riemst
Das Fahrraderlebnis hebt hervor, was Riemst einzigartig macht: eine Landschaft, die sowohl oberirdisch als auch unterirdisch besonders ist. Neben den vielen Wanderungen und touristischen Besuchen der Grotten von Kanne und den Mergelhöhlen von Zichen wird die Kalklandschaft nun auch für Radfahrer zugänglich gemacht.
Öffnungszeiten von „Radfahren unter der Erde“
Um die Winterruhe der Fledermäuse bestmöglich zu berücksichtigen, ist geplant, dass „Radfahren unter der Erde“ nach der offiziellen Eröffnung für einen festen Zeitraum für Radfahrer geöffnet wird: vom 1. Mai bis zum 15. September. Nach dem 15. September wird das Fahrraderlebnis wieder geschlossen bis zum 30. April. Dieser Zeitraum entspricht grob der Winterruhe der Fledermäuse.
Jetzt schon Radfahren in Riemst?
Natürlich können Sie auch jetzt schon aufs Rad steigen und entdecken, was die Landschaft von Riemst zu bieten hat. Fahren Sie einen Hügel hinauf und entdecken Sie zwischen unseren Dorfkirchen und landwirtschaftlichen Betrieben Weinreben und Mergelwände.

